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Traceability für Robert Bosch GmbH – Dieselsysteme

01.03.2010

 
Durch verschärfte Produkthaftungsgesetze und durch Gründe zur Reduzierung von Fehlerfolgekosten sind Hersteller gezwungen, Aufzeichnungen zu erzeugten und an Kunden gelieferte Produkte zu führen. Chargen- und Sendungsverfolgung sind hier die Stichworte im Rahmen der Produkthaftpflicht. Die im Herstellungsprozess erzeugten und verwendeten Produkte, Halbprodukte, Anbauteile und Rohmaterialien müssen lückenlos aufgezeichnet und dadurch nachverfolgbar sein.

 

Insbesondere bei Qualitätseinbrüchen, Rückrufaktionen und im Rahmen von Retouren muss schnell auf diese Daten zurückgegriffen werden können. Dies kann nur durch eine lückenlose Produktions- und Logistikdokumentation gewährleistet werden. Die Rückverfolgbarkeit von Sendungen, der darin enthaltenen Produkte sowie Anbauteile wird hierbei mittels Kennzeichnung gewährleistet. Solche Kennzeichen sind unter anderem die Sendungsnummer in Form von Labels oder Barcodes, Identnummern pro Endprodukt und Einzelteil z.B. in Form von Data Matrix Codes (DMC), Chargen- oder sonstige Seriennummern.

 

KiM ist seit vielen Jahren Dienstleister für die Robert Bosch GmbH – Bereich Dieselsysteme - und entwickelt für diesen Geschäftsbereich den sogenannten Qualitätsleitrechner. Diese webbasierte Anwendung mit ORACLE als Datenbanksystem wird in vielen weltweiten „Dieselprodukt-Standorten“ der Robert Bosch GmbH eingesetzt.

 

Tracebility

 

Die Traceability – Funktionen dieses CAQ-Systems wurden in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut. Über einen browserbasierten Dialog kann der berechtigte Benutzer auf die archivierten Daten von Gewinnung, Herstellung, Verarbeitung, Lagerung und Transport der erzeugten Dieseleinspritzsysteme zugreifen.

 

Hierbei hat er sehr flexible Möglichkeiten, die Daten nach unterschiedlichsten Kriterien zu filtern/zusammenzustellen:

 

Endprodukt als Basisauswahl (Common Rail Injector, Rail, Hochdruckpumpe)
Beliebiger Zeitraum
Sendungsnummer(n) zur Abfrage von in Sendungen zusammengefassten Produkten
Identnummer(n) z.B. im Falle von Einzelreklamationen
Chargen z.B. zur Analyse von „Problemchargen“
Anbauteileidents – zur Analyse von Fehlern in Anbauteilechargen

 

Tracebility Filter

 

Aus Millionen von Sendungs-/Produktionsdaten werden nach Definition eines solchen komplexen Filters die vorhandenen Daten in Gridform (Tabelle) dargestellt. Diese Daten kann der Benutzer per Mausklick in einem benutzereigenen Datenbereich des Qualitätsleitrechners gezielt zur schnellen Wiederverwendung speichern. Zur Verwendung der Daten in eigenen Statistiken oder Listen kann der Benutzer die Daten aber auch im CSV-EXCEL-Format vom Qualitätsleitrechner anfordern. Das Speichern der Filterkriterien zur Wiederverwendung unter beliebigem Namen (Favorit), Erzeugen von Drucklisten auch im PDF-Format oder z.B. die Anforderung von vollständigen Messprotokollen zu einzelnen Produkten per Mausklick runden den Bedienkomfort und die schnelle Gewinnung von Qualitäts- und Sendungsdaten ab.